Der Einfluss der Ernährung auf die psychische Gesundheit

Artikel | Essstörungen

Der Einfluss der Ernährung auf die psychische Gesundheit des Einzelnen sowie die Gesundheit der Gesellschaft

Neben meinem Abschluss in Psychotherapie hatte ich die Gelegenheit, mich mit Ernährungsforschung zu befassen, wo ich auch einen Master-Abschluss an der Universität für Ernährungswissenschaften erworben habe.

Wie wichtig es ist, wie wir uns ernähren und was wir unserem Körper zuführen, zeigen die heutigen Statistiken einer Gesellschaft, die an Fettleibigkeit oder lat. Adipositas leidet.

Eltern, die zulassen, dass ein Zehnjähriger bereits 100 kg oder mehr wiegt, misshandeln ihr Kind nach geltendem Recht. Nur wenn wir das akzeptieren, besteht die Chance, durch das Kinder- und Jugendhilfesystem gemeinsam mit den Familien präventiv zu handeln und frühzeitig bei der Verhaltensänderung einzugreifen. Der Staat muss das Recht haben, Eltern fettleibiger Kinder zur Teilnahme an Ernährungskursen zu verpflichten und die Nichtteilnahme zu sanktionieren.

Wie und auf welche Weise man mit Kindern über die Bedeutung der Ernährung und ihren Einfluss auf die psychische Gesundheit sowie die allgemeine Gesundheit des Einzelnen sprechen kann.

Wie kommt es, dass wir in verschiedenen Lebenssituationen zunehmen oder abnehmen?!

Wie verbinden wir das mit dem psychischen Zustand und der Unterstützung, die wir in diesem Moment gebraucht hätten, die aber ausgeblieben ist?

Manchmal scheint es Ihnen, als würden Sie essen, um ein psychologisches Defizit zu „füllen“. Oft überlässt sich der Organismus nach dem Verlust eines geliebten Menschen oder einiger Familienmitglieder dem „Essen“. Der Organismus versucht, alle Probleme zu bewältigen. Es kommt zu Übergewicht.

Bei traumatischen Erfahrungen kommt es oft zu Appetitlosigkeit, wobei das Kind oder der Erwachsene seinen Körper „bestraft“, indem es hungert, weil es denkt, nicht gut genug zu sein, und zwar aufgrund mangelnder Traumaheilung.

Gestalttherapie und Psychodrama sowie die ständige Arbeit an sich selbst und den eigenen Prozessen können sehr dabei helfen, diese Probleme zu heilen und den Organismus wieder in seine normale Funktion zu bringen.