Was will ich wirklich?

Artikel | Zielsetzung

Fast Jeder fragt sich irgendwann im Leben, ob er am richtigen Ort ist, mit den richtigen Menschen und dem richtigen Leben.

Meist passiert das in der Lebensmitte. Die eine Hälfte ist rum, die andere Hälfte liegt vor uns...

Wir kommen ins Grübeln, ins Hin- und Herdenken. Wir stellen uns die Frage: was will ich wirklich?

Warum macht das fast jeder von uns?

Warum sorgen wir nicht schon in unseren jungen Jahren dafür, dass wir unser Leben später nicht hinterfragen müssen?

Oder würden wir das so oder so tun...

Ich denke, dass wir uns zu einem bestimmten Zeitpunkt auf jeden Fall hinterfragen - egal wie unser Leben vorher verlaufen ist. Selbst wenn Du als junger Mensch schon reflektiert warst und einen "Traumberuf" ergriffen hast, kam im Laufe der Jahre immer mehr Erfahrung dazu. Erlebnisse, Menschen, Tiere, Orte,... die Dich beeindruckt, geprägt, verändert haben.

Es wäre dumm, nicht aufgrund von solchen Ereignissen, seine Meinung, seine Werte, sein eigenes Sein zu reflektieren und gegebenenfalls zu verändern. Das nennen wir Leben und Lernen!

Vorwärts kommt nur der, der nicht in der Vergangenheit lebt!

Das betrifft ganz klar unsere Gedanken! Denn neben materiellen Dingen, manchen Menschen, Tieren und Pflanzen, bleiben uns nur Erinnerungen von der Vergangenheit!

Diese Erinnerungen sind wiederum unser Kapital für die Zukunft - und hier kommt es darauf an, was wir daraus machen!

  • Möglichkeit 1: wir lernen, entwickeln uns weiter, machen aus der Vergangenheit ein großes Invest in unser Potential der Zukunft!
  • Möglichkeit 2: wir beklagen unser Schicksal, unsere Erlebnisse. Wir fühlen uns gefangen, - oder noch schlimmer: wir erstarren in unserer vergangenen Welt mit all ihren Momenten - manche gut, manche schlecht. Wir ergeben uns dem Erlebten und frieren ein.

Dann "war früher Alles besser" und "das haben wir immer schon so gemacht", "das macht man halt so"....

Neues hat immer einen unbekannten Ausgang.

Wir beginnen einen neuen Weg mit dem ersten Schritt, sehen aber niemals das Ziel unseres Weges, da wir den Verlauf noch gar nicht kennen - wie auch? Er ist NEU!

Vielleicht macht er viele Kurven, vielleicht geht es steil bergauf und dann wieder bergab, vielleicht müssen wir durchs kalte Wasser oder staubtrockene Materie.... Steine, Stöcke, Stolperfallen... who knows...?

Logisch ist: wir werden es nicht erfahren, wenn wir bei der ersten Kurve umdrehen!

Möglich ist auch, dass es auf diesem Weg Abzweigungen geben wird, die sich für uns in dem Moment richtig anfühlen. Dann biegen wir ab - einem neuen Ziel entgegen. Und auch das ist gut!

Wir bleiben in Bewegung.

Das ist die Antwort! Die Antwort auf die Frage, warum wir in jungen Jahren nicht schon dafür sorgen können, uns später nicht zu hinterfragen!

Wir wissen einfach nicht, wie unser Weg verlaufen wird...

Wir können uns aber zu jedem Zeitpunkt entscheiden, wer wir auf diesem Weg sein wollen! Wir können entscheiden abzubiegen, weiter zu gehen, oder auch mal eine kurze Atempause einzulegen - gerade wenn es mal steil bergauf ging.

Wir dürfen uns Weggefährten dazu holen und auch wieder gehen lassen. Nicht jeder kann den Weg mit uns bis zum Ende gehen, da Jeder seinen eigenen Weg finden muss! Manche stoßen auch erst später dazu, weil sie auf ihrem eigenen Weg eine Abzweigung genommen haben... es gibt so viele Möglichkeiten!

Ich persönlich finde diese Vorstellung der Wege total gut! Lassen sich Wege doch gut mit neuronalen Verknüpfungen vergleichen.... und jetzt wird es spannend!

Egal wo Du Dich gerade auf Deinem Weg befindest, ganz gleich, ob Du irgendwo sitzen geblieben bist, unerheblich ob Du zur Zeit im Nebel stehst, es gibt Möglichkeiten sein Warum zu finden! Möglichkeiten weiterzugehen.

Lass uns mal reden!